20-10-24-CoTaBu-Corona und Couch bei Ikea – 1001 Nacht
Heute mit Michael bei Ikea. Der neueste Sessel muss bezogen werden. Ein schönes Stück mit geschmacklosem Bezug. Der Tulpenstoff, Michaels Favorit, war nicht vorrätig, nur als Muster. Auf vielen Möbeln Probe gesessen. Seit Urzeiten wünsche ich mir eine Couch. Sie sind oft unbequem, hässlich oder haben die falsche Farbe. Heute hat mir eine gefallen, aber sie ist viel zu groß. Ich will mich nicht von der Kirschholzkommode trennen. Ob ich Simons Zimmer als „kleinen Salon“ etabliere? Einmal im Leben muss ich bekommen, was jeder hat und ich besonders brauche, eine Zwischenstation zwischen Tag und Bett. Bei Ikea die Hölle los, wir kamen gerade noch rein, danach endlose Schlangen vor dem Eingang – wie beim Oktoberfest. Was es dort alles Tolles gibt! – Nachmittags Anni geholt – mit ihr und Fabian Kaffee getrunken. Zum Vorlesen musste sie genötigt werden. MIchael hatte eine geniale Idee, nachdem sie alle Augenblick sagte, es hätte ja keinen Sinn. Er hat von einem Telefon aus ein anderes angerufen, ins eine hineingelesen und ihr das andere in die Hand gedrückt; so hat sie interessiert teilgenommen und ausdauernd zugehört. 1001 Nacht kann man nie aufhören. Schehezerade muss die Aufmerksamkeit des Sultans fesseln. Sie erzählt um ihr Leben. Das Ende jeder Geschichte zwingt zum Weiterlesen.
Ikea am Samstag ist die Hölle. Bisher ist mir nicht aufgefallen, dass du kein Sofa hast. Das Bett im Wohnzimmer ist für mich immer das, was bei anderen die Couch. Bin gespannt, ob du eins kaufst. Der Trick mit dem durch Telefon Vorlesen ist genial.
Keine gute Idee am Samstag zum IKEA zu fahren, gerade zu Coronazeiten. Vorlesen per Telefon, darauf muss man erstmal kommen.