Reisen im Geiste

Morgendliches Programm ordentlich durchgezogen. Bei geringem Regen Richtung Basic gegangen, wobei aus gering heftig wurde. Eine Körperseite war ganz nass. Mit dem Bus zurückgefahren. Den ganzen Nachmittag auf der Couch gelegen und gelesen. Vor Jahren habe ich von Meike Winnemuth das Buch, “ das große Los“ gekauft. Sie hat bei Günther Jauch 500.000 € gewonnen und ist ein Jahr verreist. Nicht einfach verreist, sondern hat in 12 Städten je 4 Wochen gewohnt. Das Buch ist so anregend, gerade in dieser Zeit der Beschränkungen. Es ist toll geistig mit ihr auf Reisen zu gehen. Bisher war sie in fünf Städten. Davon kenne ich nur Shanghai. Ich erinnere mich noch gut an diese riesigen Wolkenkratzer, an das Hotel „Hyatt“, mit wahrscheinlich mehr als 90 Stockwerken. Wir fuhren damals nach ganz oben. Durch eine Glasscheibe, die horizontal angebracht war, konnten wir nach unten schauen. Abgefahren! In Buenos Aires lernte sie spanisch. Nicht, ich bin 66 Jahre, sondern ich besitze diese 66 Jahre, heißt es im Spanischen. Das Alter als Vermögen, nicht als Mangel. Gefällt mir!

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Sagenhafte Idee, diese Art zu reisen. Ich überlege gerade, in welchen Sprachen das mit dem „ich habe“ noch so ist. Jedenfalls in den Romanischen Sprachen wie französisch, italienisch. Die schönste Art des Reisens ist für mich die literarische, da tun nie die Füße weh, es ist nie zu heiß oder zu kalt.

  2. Beate sagt:

    ach, es muss ja nicht Shanghai sein, aber durch Rom oder London zu laufen, wäre grad eine tolle Sache, gerne laufen, bis die Füße schmerzen….

  3. Ines sagt:

    Echt abgefahren, vom 90. Stockwerk herunter zu schauen. Eigentlich bin ich schwindelfrei, aber in dem Fall oh oh. Interessantes Buch, gerade zu dieser Zeit.

Antworte auf den Kommentar von Ines Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert