Singen und Enkel

Gestern, nach Simons dritten Gedenktag, beim Online Singen mitgemacht. Anscheinend fängt sie schon um 19.00 Uhr an, dachte erst um 19.20 Uhr. Ich muss gestehen, dass mich die vielen Wiederholungen bei manchen Liedern nerven. Die Mantren sollen ja oft und öfter gesungen werden, aber bei den anderen Liedern würden mir wenige Wiederholungen reichen. Ich setzte dann einfach aus, auch um meine Stimme zu schonen. Habe später meine Kassetten mit Mantren gesucht, kurz angespielt, jedoch nicht gesungen. Am Wochenende will ich sie singen. Heute war Kindertag. Linda hat den Schlüssel für das Schloss des Anhängers leider mitgenommen. Erst gingen wir zum Tizian Spielplatz, der brechend voll war. Emilia schlug den Schlosskanal vor. Wir machten auf einer Bank sehr lange Brotzeit. Mit dem Bus zur Herthastrasse gefahren. Luis war begeistert vom Bus fahren. Auf jeder Mauer wurde auf dem Heimweg balanciert. Ich sagte zu Luis, ich muss auf Emilia aufpassen, die gefährlich schwankte, er meinte ich rette Emilia. Oma, findest du es toll, wenn ich zum Papa bitte sage. Emilia meinte ihre Mütze hätte die Mama gestrickt, Luis ganz spontan und meine der Papa. Davon wusste Andy gar nichts. Luis wischte sich gleich den Mund ab, weil er mir ein Bussi geben wollte, ich war mehr für Nasenbussis. Emilia setzt sich immer auf meinen Schoss, sie war schon immer sehr verschmust. Diese Berührungen sind wunderbar und gerade in der kargen Coronazeit so wichtig für mich. Anmerkung: nicht nur in Coronazeiten.

 

 

 

 

 

 

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Da hast du recht! Bussis, Umarmungen, Schoßsitzen, so kommt man auch ohne Liebesbeziehung auf die Kosten! – Dagmar stimmt ein, macht Atmen und Tönen von 19:00– 19:20, dann wird gesungen und ja, manches ist arg lang. Sie schreibt es auch immer in ihrer Ankündigung, und wenn es nicht übergriffig ist mutmaße ich, dass du`s vielleicht nicht bis zu Ende gelesen haben könntest?!

  2. Ines sagt:

    Die ewigen Wiederholungen beim Singen würden mich auch nerven. Anders wahrscheinlich, wenn man in der Gruppe sänge und dadurch ein Klangteppich erzeugt würde. Meine Tochter hat auch noch lange auf dem Schoß gesessen. Schön, wenn das Nähebedürfnis auf Gegenseitigkeit stößt.

  3. Beate sagt:

    ich finde das Format ja echt Spitze! Und ich habe mir auch herausgenommen, nur dann mitzusingen, wenn ich Lust dazu habe. Das ist so schön, wenn die kleinen Enkelkinder verschmust sind. Ich weiss gar nicht, wann ich Janni das letzte Mal in den arm nehmen durfte. Sie ist eben „schon groß“…

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