Riem

seit ich vom Impfen zurück bin, liege ich auf der Couch. Vorhin habe ich sogar ein wenig geschlafen. Da sich heute nicht mehr Anderes tun wird, will ich gleich erzählen, wie es war. Das letzte Mal, an dem ich da war, war vor vielen, vielen Jahren. Ich hatte von meinen Eltern einen Sprachkurs in Bournemouth bezahlt bekommen, da bin ich das erste Mal geflogen, da war ich beeindruckt vom englischen Frühstück, da habe ich viel Zeit mit einem Mädchen verbracht, die die Menschen nicht mochte und ich war einsam und krank vor Liebessehnsucht. Aber ich habe viel gelernt und war danach gut im Fach. Als ich ankam, standen sie da: Meine Mutter, mit Wasserwelle und Handtasche und mein Vater auf der einen Seite und in einiger Entfernung Heike und Arthur, wegen dem ich zwei Wochen lang liebessehnsuchtskrank gewesen war. ich fuhr nach einer kurzen Begrüßung mit den Eltern nach Hause .

Heute also Impfzentrum: Riesige Parkplätze. ich war mit dem Auto gekommen, an Feiertagen fährt der Shuttlebus nur alle 20 Minuten. Das Impfzentrum ist riesengroß. Die Parkplätze auch. Unzählige Autos, Massen von Leuten. Es ging zu wie in Ferienzeiten in der Abflughalle. Die ersten Schlangen warteten vor den Eingängen. Nach dem Einlass eine Station, wo Fieber gemessen wurde.Dann Personalausweiskontrolle. Danach wurde man wie am Flugplatz im Zickzack zu einem weiteren Einlassportal. Dahinter befanden sich mehrere Kabinen, in denen Leute saßen, die die Personalien und Nachweise überprüften. Danach konnte man mit ein paar Formularen an Tische gehen und unterschreiben (Anamnese, Impfbogen, etc). Danach gab es wieder eine Station, wo kontrolliert wurde, ob auch keine Unterschrift fehlt und wo man in zwei Impfstellen aufgeteilt wurde: Bei AstraZeneka war kaum jemand, ich meinte zu hören, dass am Ende des anderen Ganges Moderna geimpft wurde.  Schließlich saß ich in der Kabine, in der ich geimpft wurde. Man sollte sich danach noch 15 Minuten in einen weiteren Raum setzen, aber ich hatte nicht die Geduld dazu. Raus aus dem Gebäude, hin zum Parkplatz. Alles in allem war es ein reibungsloser Ablauf. Zuhause legte ich mich gleich ein wenig hin und da bin und bleibe ich für den Rest des Abends. Habe keinerlei Beschwerden

 

 

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Das habe ich mir viel komfortabler vorgestellt, die Riesendimensionen unterschätzt. Wir können froh sein, dass wir das in unserem Kuschelkrankenhaus bekommen haben. Wenn ich Glück habe bekomme ich noch Impfungen für sämtliche Folgemutationen. Vielleicht sind wir ja in zwei Jahren durch? – Ich kann mich gar nicht erinnern, dass ich dich je mit Arthur am Flughafen abgeholt habe. Ist ja super! Hoffentlich geht`s dir weiter gut.

  2. Ines sagt:

    Vielen Dank für die ausführliche Schilderung. Die Menge an Menschen hätte ich nicht erwartet. Ich bin auch froh, dass wir die Impfung am Arbeitsplatz bekommen haben. Hatte die Liebe zu Arthur denn eine Zukunft damals?

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