Schliersee
Ein freier Tag, ein voller Tag. Lauter Erledigungen, die nicht aufgeschoben werden sollten: Kurz ins StMGP einloggen und für Donnerstag die Telefonzeiten tauschen, Personalratswahl LZ und Hauptpersonalrat KUMI Wahlzettel ausfüllen, eintüten, abschicken, Bei der Ärztin anrufen, danach bei der Steuerberaterin usw. Es wurde Nachmittag, bis ich nach Schliersee aufbrechen konnte.. Schon während der Fahrt war ich mal wieder überwältigt von der wunderbaren Landschaft. Freude über den bevorstehenden Spaziergang mit Claudia. Am Krainsberghof begrüßte mich der Hund überschwänglich, tanzte um mich rum, schwanzwedelnd und wollte gestreichelt werden. Ich konnte es nicht fassen, dass er sich an mich erinnern kann. Und dann ging es gleich los, hinterm Haus durch den Wald und über die Wiesen mit den vielen bunten Blumen, runter zum Schliersee und wieder im großen Bogen zurück. Carlo kam nach Hause, wir setzten uns in die Küche, er kochte. Aurelia, die Tochter und die beste Freundin von Alina kam auch kurz vorbei. Wir erzählten über Alina und Frankfurt. Draußen war ein Gewitter aufgezogen, und der Hund flüchtete erschrocken in den Keller. Erst kurz vor Mitternacht machte ich mich auf den Heimweg
Dass der Beitragstitel „Schliersee“ von dir kommt, anstatt von mir, ist zunächst verwirrend, aber ich weiß ja vom Krainsberg. Das Familienleben dort hört sich nach heile Welt an.
Unglaublich, wie aus einem Tag eigentlich am Ende zwei wurden, einer voller Verpflichtungen, Stress und dann Schwanzwedeln, bunten Blumen, Küchengesprächen. Das gibt der Sommer her mit den langen Tagen.