Viel am Telefon

In der Yogastunde wieder meine ganzen körperlichen Einschränkungen deutlich gespürt. Ich, die immer so beweglich und perfekt jede Yogahaltung einnehmen konnte, musste bei einigen Asanas heute passen. Ich will mich nicht damit abfinden, bin eigentlich überzeugt, dass es wieder besser wird, weiß nur noch nicht, wie. Nach Yoga wieder zum Radlgeschäft in die Georgenstr. Die reparierte Lampe von letzter Woche funktioniert nicht. Ich musste das Rad wieder da lassen. Zum Glück hab ich ein Ersatzfahrrad. Dann noch eingekauft und zu Hause um 12.30 die erste Mahlzeit des Tages. Ich bin richtig zufrieden mit dem Intervallfasten, hätte mir früher nicht vorstellen können, nicht zu frühstücken. Jetzt bin ich erstaunt, dass ich morgens keinen Hunger habe und auch in der Arbeit gut konzentriert bin. Allerdings hab ich nicht ein Gramm abgenommen. Neben Putzen, Waschen und Duschen hab ich viel telefoniert. Mit Urmila, die inzwischen kaum noch erträglich ist mit ihrer Egozentrik und dem endlosen Klagen über die immer gleichen Dinge, über die sie sich aufregt. Dann noch mit meiner Schulfreundin Passi, die nach einer Bandscheiben-OP bald am Tegernsee auf Reha geht. Da wollen wir uns treffen. Mit meinen Eltern, die berichteten, dass meine Mutter aus dem Krankenhaus entlassen ist und mit Sauerstoffgerät versorgt, aber in schlechtem körperlichen Zustand durch das viele Liegen im Krankenhaus. Dann noch mit Maja, unter anderem die Frage wann, wie und wo sie ihren Bernd heiratet, welchen Namen sie dann haben werden, und über Weihnachten in anderer Verteilung. Mit ihr kann ich gut reden. Abends für Hubert und mich Kürbissuppe gekocht und noch einen Film auf Arte geschaut. Durch das viele Telefonieren hab ich heute nicht so viel anderes geschafft. Aber macht nichts.

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4 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Telefonieren ist wahrlich ein großer Programmpunkt, da ist die Zeit weg. Abnehmen wird naturgemäß immer schwieriger, wenn die Ausgangsoposition schon in der untersten Liga liegt. Diese Einschränkungen sind belastend. Entgegen allen Unkenrufen gegen die Dicken kenne ich mehr Dünne bis Überzierliche, die genau diese Probleme haben.

  2. Beate sagt:

    Ich bin neuerdings auch mittwochs in der Yogastunde und mache ähnliche Erfahrungen wie Du. Dran bleiben…sogar meine Yogalehrerin klagt machmal darüber, und sie macht täglich Yoga .

  3. Renate sagt:

    Das manche Asanas nicht mehr gehen war für mich auch überraschend. Wenn du dranbleibst und übst wirst du sehen die Beweglichkeit kommt wieder. Trinkst du auch keinen Kaffee morgens? Ohne Zucker und Milch natürlich.

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