Sonntag daheim
Heute kommt nur ein kurzer Eintrag. Gerade als ich den Computer hoch fuhr, rief Pascale aus ihrer Reha an und während wir telefonierten, klingelte Jaron, der eigentlich erst am Abend kommen wollte. Er war am Wochenende auf einem Konvent und hat die Teilnehmer bekocht, sozusagen ein kleiner Nebenjob. Obwohl ich es meinen Kindern nicht beigebracht habe, kann Jaron richtig gut kochen und Maja kann sehr gut backen. Das finde ich schön. Zu Maja sind wir heute schon spazieren gegangen, an der Isar entlang bis ins Glockenbachviertel. Sie hat sich von Hubert zu Weihnachten gewünscht, dass er ihr Bett repariert. So waren wir dort, um zu schauen, was genau er alles dafür braucht. Lustiges Weihnachtsgeschenk. Ansonsten endlich mal wieder einen Tag zu Hause verbracht, nachdem ich gestern den ganzen Tag Vorträge auf dem Hellbrügge-Symposium gehört habe. Ich bin richtig gerne zu Hause in München, sitze gerade in meinem Zimmerchen mit dem neuen Schreibtisch und dem neuen Couchtischchen. Der Gestank kommt wahrscheinlich von einer Pflanze, deren Erde moderte und stank. Die Pflanze haben wir umgetopft, die Erde und den Topf samt Untersetzer entsorgt. Hoffentlich bringt das jetzt was. Jetzt kochen wir Lammragout.
nichts geht über einen Tag, an dem es so richtig gemütlich ist! und dass eine Pflanze so stinken kann, wenn sie modert, das habe ich noch nicht erlebt.
Wie praktisch! Hubert repariert Betten und deine Kinder können gut kochen und backen.
Ich finde es sehr wichtig, mal zu Hause zu sein. Entweder viel oder ab und zu, aber wozu gäbe es dann sowas wie ein schönes Zuhause? Es ist so ungefähr das Wichtigste im Leben.