Nachtrag der letzten z*wei Tage

Die letzten zwei Abende war ich rechtschaffen müde. Es waren drei schöne, aber auch anstrengende Tage für mich. Die Kinder haben ab und zu dermaßen aufgedreht, da war mir klar, jetzt müssen wir rausgehen. In der Natur balancieren sie sich immer wieder. Da verstehen sie sich. Luis ist sehr selbstbestimmt und erst wenn es für ihn stimmt, gibt er nach oder etwas zu. Emilia versucht es mit gut Zureden oder mit Kompromissen, da stößt sie bei Luis auf Granit, auch ich. Mich hat das zum Teil sehr gefordert, auch meine Geduld, die ein immer wiederkehrendes Thema ist. Meine Wohnung ist für drei Personen nicht ausgelegt und so musste ich immer wieder wegräumen, Geschirr von Hand waschen, im Schlafzimmer die tausend Klamotten zusammenlegen. Mit der Ordnung haben es die Beiden nicht so recht. Sie helfen gerne beim kochen, decken ohne Ansage den Tisch, machen, unter Führung von Emilia    selbständig ihre Morgentoilette und ziegen sich an. Müllsammeln mit ihren Zangen, die ich Ihnen zu Weihnachten geschenkt habe, lieben sie. Ein Mann hat ihnen 3.00 € geschenkt, weil er es so toll fand. Das Geld durften sie beim Edeka gleich ausgeben. Sie haben drei große Tüten voll gesammelt. Wie mich das aufregt, dieses achtlose wegwerfen. Linda holte die Kinder gestern Nachmittag ab. Obwohl ich die Ruhe genossen habe, fehlen mir die Zwei. Statt um 6.00 Uhr, wie die letzten Tage, bin ich heute um 6.30 Uhr aufgestanden. Wie lange wird dieser Rhythmus anhalten? Jetzt mache ich mich an die große Putzorgie.

 

 

 

 

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3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Ich macht solchen Spaß, das zu lesen. Außerdem finde ich es beachtlich, dass du drei Tage unverdrossen durchgehalten hast. Was für ein Glück für alle Beteiligten.

  2. Ines sagt:

    Die beiden sind schon sehr selbstständig, aber trotzdem noch klein und Streit und Aufdrehen gehören dazu. Man kann aus deinem Beitrag spüren, wie du gefordert warst. Du hast es wieder mal souverän gemeistert. Ich glaube, ich würde ab und zu wieder nur eins von beiden für mehrere Tage nehmen, aber dann ist den Eltern natürlich nicht mit der Betreuung geholfen

  3. Beate sagt:

    Es ist so ein großes Glück, mit den kleinen Enkeln Zeit zu verbringen, das lese ich jetzt wieder! Und klar ist es auch ein wenig anstrengend. Kann mir die Stimmung gut vorstellen, jetzt wo sie weg sind!

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