Hiobsbotschaften, Augsburg und der verschwundene Mond

Auch ich bin wieder da…schwierige Tage in der Arbeit habe ich hinter mir. Ein Kollege hatte einen schlimmen Unfall , drei waren an Corona erkrankt und Brigitte, mit der ich eng wegen der kommenden Lehrerfortbildungen zusammen arbeiten wollte (sie wollte alle Teilnehmerlisten zusammenstellen, diverse Telefonate führen usw.) -auch sie hatte einen Unfall mit dem Roller, wohl keinen leichten. So habe ich mich zusätzlich an all die Arbeit gesetzt, die sie für mich erledigt hätte. Ganz abgesehen davon, dass es mich halt auch beschäftigt hat, wie es ihr wohl gehen mag. Dann kam der Tag, der leider nur 24 Stunden hat: Personalausflug nach Augsburg . Ich hatte keine Lust, die Brauerei wie all die anderen Kollegen zu besichtigen (viele Stufen, Temperaturunterschiede zwischen 0 und 40 Grad) und vereinbarte mit einer Kollegin ein „Spezialprogramm“: Goldener Saal, Bert Brecht Haus, Fuggerei, Augsburger Puppenkiste So sah ich das erste Mal auch die wunderbare Ecke, in der Heikes Wohnung steht! Schnell sind wir danach mit dem Taxi zum Minigolf gefahren , um dann doch noch die anderen zu treffen. Ein strammes Programm und als ich im Zug saß, sehnte ich mich nach nichts mehr als nach meiner Couch und der Glotze.Doch „Der verschwundene Mond“ wartete, unser Literaturzirkel mit Christoph, Katharina und neu: Heidi, die ich dazu gebeten hatte. Das Buch sprachlich ein schlechtes Buch. Der Plot ambitioniert, aber blass ausgeführt. Katharina hatte es vorgeschlagen, aber unsere Besprechung war sehr angeregt Das Essen, das ich in den 1 1/2 Stunden Pause zwischen heimkommen und Ankunft der Gäste bereitet hatte, wurde sehr gelobt und ich ging guter Dinge zu Bett. Am nächsten Tag wollte ich zum Attersee aufbrechen. Am nächsten Tag kam aber eine Hiobsbotschaft, die mich seitdem sehr traurig macht: Meine Freundin Gabi liegt im Krankenhaus. Ich habe sofort meinen Koffer ausgepackt und habe sie besucht. Mache mir große Sorgen um sie. Am Sonntag werde ich pünktlich zu unserem literarisch geselligen Treffen kommen! freue mich schon sehr darauf!

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Alles mehr als dicht gepackt! Dass Gabi im Krankenhaus ist klingt auch für mich schlimm, zumal sie sicher ungern einen Strich durch die WE-Unternehmung gemacht hat. Gott sei Dank darf man wieder Klinikbesuche machen, das war lang genug anders, selbst wenn jemand geistig in anderen Welten unterwegs und von Gott und der Welt verlassen war.

  2. Ines sagt:

    So viele Unfälle und schlechte Nachrichten. Und du hast wieder so viel vor, dass mir ganz schwindelig wird. Wolltest du mit Gaby zum Attersee? Und warum liegt sie wohl im Krankenhaus? Vielleicht hattest du schon von ihr geschrieben, aber ich hab es vergessen. Das Buch „Der verschwundene Mond“ müssen wir also nicht lesen.

  3. Renate sagt:

    Unfälle und Krankheiten und du mit einem straffen Programm. Diese Tage fordern dich. Augsburg hat recht nette Ecken. Hoffentlich nichts Schlimmes bei deiner Freundin Gabi, die du wenigstens besuchen konntest.

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