Volle Urlaubswoche am Schliersee und Hochzeitsfest in der Villa Flora

Von Montag bis Freitag haben wir Urlaub mit vollem Programm am Schliersee gemacht. Rad fahren, Baden im Tegernsee, Besuch zum Abendessen von einem Nachbars-Paar. Strandbadbesuch gemeinsam mit einem anderen Nachbars-Paar und deren erwachsener Tochter. Dieser Abend endete mit Cocktails in der Schlierseer Bar. Einmal kam die Nachbarstochter allein zum Essen. Sie redete so viel, dass sie ihren gefüllten Teller nicht einmal angerührt hatte, als Hubert und ich schon fertig waren. Dann aber hat sie wirklich viel gegessen und weder zu Nachtisch, Schnaps und Knabberzeug nein gesagt. Freitag reisten insgesamt 10 Verwandte und ältere Herrschaften an, die zur Hochzeit nach München gekommen waren und die wir einen Tag übernehmen sollten. Nachdem alle das Haus und die Aussicht bewundert hatten, waren wir gemeinsam im Ratskeller Biergarten essen und machten danach eine Schifffahrt auf dem Schliersee. Alle waren zufrieden und sind danach dankbar wieder nach München gedüst. Auch wir mussten nach München, um die Bielefelder Verwandschaft in Empfang zu nehmen. Zunächst mein Vater mit Marianne, mit den wir auch im Biergarten in unserer Nähe waren und später noch meine Schwester mit Mann und Kind, die in einem Apartment in unserer Wohnanlage schlafen konnten. Und dann kam am Samstag der Tag, an dem Maja und Bernd ihre große Hochzeit feierten. Es sollten bis zu 36 Grad werden, uff. Ca 130 Menschen waren eingeladen, zu 80 Prozent zwischen 30 und 35 Jahren, sehr herausgeputzt und gut aussehend. Wir kamen uns fast ein bisschen fehl am Platz vor. Die freie Trauung im begrünten Garten der Villa Flora war sehr bewegend. Ich hab abwechselnd meine Achseln und meine Augen getrocknet. Die beiden sahen großartig aus und hatten ein wunderschönes Fest mit einigen Beiträgen, die durchweg kurzweilig, persönlich und lustig waren. Das Essen fand auch noch draußen statt. Ich saß neben Sören und Hubert mir gegenüber, was vielleicht etwas befremdlich war. Sören hatte schon bei der Trauungszeremonie Musik gemacht mit zwei anderen Musikern und war etwas angestrengt. Da wir letztes Jahr schon eine Rede gehalten hatten, haben wir und zwischen Hauptgang und Nachtisch darauf beschränkt, kurz aufzustehen und den beiden unseren elterlich Segen zu geben. Schließlich ging es rein in die Villa Flora zum Tanzen. Spätestens da fühlte ich mich alt, denn die Musik war unglaublich laut und überhaupt nicht mein Stil. Aber den Jungen hat es gefallen. Es wurde getanzt bis um 4 Uhr. Wir allerdings hielten es nur bis halb drei aus. Am nächsten Tag fand dann noch ein Hochzeits-Nachtreffen mit den verkaterten Gästen am Seehaus im Englischen Garten statt. Den Auswärtigen zeigte sich München von seiner schönsten Seite. Ich war dann aber froh, als wir wieder zum Schliersee aufbrachen, wo wir jetzt noch bis Mittwoch sind, meine Schwester und Mann zu Besuch. Gestern Abend herrlicher Sternenhimmel und heute mit der Gondel auf den Wallberg gegoogelt,  dort eine kleine Wanderung zum Setzberg, mehr war bei der Hitze nicht möglich und jetzt frisch geduscht aufs Bett. Das ständige Essen und Trinken tut mir nicht so gut. Ich fühl mich schwer und träge. Nach dem Urlaub mach ich wieder Intervallfasten und mehr Sport. Insgesamt war es eine sehr schöne Woche voller Treffen mit so vielen Menschen, das muss ich erst mal verarbeiten. Am Liebsten wäre ich jetzt ganz allein. Da das wegen Besuch nicht geht, zieh ich mich ab und zu etwas zurück.

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Das klingt sehr schön und gelungen, aber auch krass zuviel – der viele Besuch, diese Hitze, dieses Dauerglück – irgendwann, wollte ich schreiben, muss die Sonne auch mal untergehen dürfen; da fällt mir ein, dass sie das ja tut, jeden Tag und dann darf zwischendurch abgeschaltet und geschlafen werden. Die Bilder sind ganz toll! Dass die Besucherin erstmal ganz viel reden muss bevor sie essen kann kenne ich zu gut von mir selber.

  2. Renate sagt:

    Ein Mammutprogramm und das bei der Hitze. Sweat und tears. Du wirst die überflüssigen Pfunde bald wieder loswerden.

  3. Beate sagt:

    Die Bilder zeigen die Fülle an Glück und Verbundenheit , die Du in Deinem Beitrag beschreibst. Schöne Tage, Beschwernisse in weiter Ferne. Solche Stunden sind unvergesslich

Antworte auf den Kommentar von Heike Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert