Arbeiten und Wintereinbruch
Oh, jetzt habt Ihr so viele Beiträge geschrieben! ich freue mich darauf, sie jetzt gleich zu lesen. Mir hat es nicht nur die Möglichkeit, Mails zu verschicken „verhagelt“, in Dingolfing hat im Hotel das WLAN nicht funktioniert. Jania hat mir inzwischen geholfen: mit unglaublicher Geschicklichkeit hat sie die nötigen Schritte schnell kapiert, jetzt kann ich meinen Laptop wieder benutzen. Die Woche in Dingolfing verlief an allen Tagen gleich: Sehr früh aufstehen, frühstücken und ab viertel vor acht in der Schule sein, jeden Tag ein Planspiel mit je einer Klasse von 8-17.00h. Zwei Klassen wollten keine Pause machen, das war schon anstrengend, aber es macht mir trotzdem immer Spaß, zumal das Planspiel ergebnisoffen ist, das heißt, kein Planspiel verläuft wie ein anderes.(Was ich gestern zufällig entdeckte: Mein Teil Musikgeschichte, den ich zusammengestellt habe, ist derzeit mit oft den gleichen Beispielen in einer Sendung in der ZDFMediathek zu sehen. Das fand ziemlich komisch, als ich es entdeckte, es nimmt sozusagen die Originalität meiner Recherche weg ). Um 18.00h dann jeden Tag essen gehen und , im Hotel zurück, schlief ich noch vor den Nachrichten ein. Mein Auto war ganz schön eingeschneit, als ich nach Hause aufbrach. Die Fahrt war die Hölle, Glätte, ein LKW, der während der Länge der Baustelle um Landshut immer wieder so knapp hinter mir auffuhr. Ich bin sehr froh, daheim zu sein und ich laufe jeden Tag spazieren, mit Spikes an den Schuhen ist das auch in gutem Tempo möglich. herrlich, in dieser weißen Stadtlandschaft!
Dass manche Klassen keine Pause wollen spricht dafür, dass es die jungen Leute sehr anspricht. Dass du wiederum vollkommen platt bis nach solchen Tagen – trotz Adrenalin tagsüber – versteht sich. Dann so eine Rückfahrt ist der Hammer. Mich erinnert deine Erfahrung mit der Musik an Dinge, die man über KI hört. Du arbeitest jahrelang dran, KI aber schafft veritable Ergebnisse mit ein paar Klicks… irgendwie ernüchternd. Vielleicht war es das ja auch gar nicht – fiel mir nur ein.
Ich kann gut nachvollziehen was du, durch den bedrängenden Lastwagenfahrer, für Ängste ausgestanden hast. Bei diesen Witterungsverhältnissen unmöglich. Deine Spikes tun gute Dienste, blöd ist nur wenn Schnee, Eis und purer Straßenbelag sich abwechseln.
Eine anstrengende Woche, die du beschreibst. Das Einschafen am Abend, noch vor den Nachrichten, schaff ich nicht mal in Krankheitsphasen. Ich hab hier am Schliersee auch solche Schuhüberzieher, die heißen Grödel. Damit lässt es sich sehr gut auf glatter Schneedecke wandern, auch bergauf.