Eine Woche vom Erkältungsvirus lahm gelegt

Ich habe mich die ganze letzte Woche krank schreiben lassen. Das Virus hieß zwar nicht Corona, hat mich aber lahm gelegt. Kopfschmerzen, dauernd tränende Augen aufgrund von Nasenkribbeln und unendlich viel Schnupfen. So verbrachte ich die Tage daheim, viel im Bett oder auf dem Sofa. Neben früheren Tagebüchern las ich auch die alten Hefte von unserer Schreibgruppe noch mal durch. Gerade die Texte von vor 10 Jahren finde ich spannend. Damals sah mein Leben noch ganz anders aus. Langweilig wurde mir nicht. Ein bisschen Hausarbeit, täglich Sportübungen, Kochen, Essen und Fernsehen und schon war wieder ein Tag vorbei. Freitag fuhren wir zum Schliersee. Erst Samstag nach dem Mittagsschlaf hatte ich das Gefühl, dass ich diesen Virus los geworden bin. Der erste Außenkontakt war dann ein kurzer Spaziergang zur Schliersgergalm und am Abend Essen im Ratskeller, wo ich mich leider überessen habe. Heute nach dem Frühstück alles zusammen packen und nach München düsen. Jetzt war ich gut 2 Stunden im Kinderzentrum und habe die sich in einer Woche angesammelte Arbeit zum Teil erledigt, zum Teil nach Wichtigkeit sortiert. Ich hasse es, wenn ich am ersten Tag nach mehreren Ausfalltagen so übervoll bin. Jetzt bin ich froh und kann morgen gelassen entgegen sehen. Im Juni nächsten Jahres wollen wir Urlaub in Slowenien machen. Das haben wir am Wochenende entschieden.

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3 Antworten

  1. Heike sagt:

    Slowenien muss schön sein – ich glaube, wir sind mal durchgefahren. Ich habe kürzlich die fantastische Aussage gehört, Urlaub sei nach wie vor „die populärste Form des Glücks bei den Deutschen“. Das wiederum erinnert mich an einen unserer ersten Schreibnachmittage. Damals sind beim Thema Glück einige Tränen geflossen – da du ja schreibst, du hast alte Hefte durchgelesen. Augentränen anderer Art war auch bei Corona krass und wird – so scheint mir – mit fortschreitenden Jahren ein Symptom für alles Mögliche.

  2. Renate sagt:

    Egal wie das Virus heißt, ätzend ist so eine Erkältung immer. Im Fernsehen habe ich Slowenien mal gesehen, schönes Land.

  3. Beate sagt:

    Das, was ich von Slowenien gesehen habe, war eine großartige Landschaft, viel Wald, der Isonzo und berge, Berge. ich war mit einem Bus voller Studenten und Sönke Neitzel auf den Spuren des Ersten Weltkriegs. Ich hatte mir damals vorgenommen, bald wieder hinzufahren, daraus ist bis heute nichts geworden.

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