Natascha Wodin, der Fuß und der Film

Am eindrucksvollsten war in dieser Woche das Buch, das ich las. Noch einmal Natascha Wodin. Ihre Art zu erzählen nimmt mich so sehr in den Bann, dass ich nicht aufhören will, denselben Abschnitt, das gleiche Kapitel wiederholt mindestens noch einmal zu lesen, dann höre ich mir den Text von Gedeck an, die auf Audible liest.

Die Palmkätzchen mit den Eiern stehen immer noch auf dem Tisch, die Ostertage werfen im Nachklang ein wärmendes Licht auf die Tage. Ich bin nach Wasserburg gefahren und habe mit Andrea, die ich zufällig im Schmock getroffen hatte, einen Tag verbracht. Was ist das für ein schöner Ort! Der Fluss, das Städtchen, der Bauernmarkt, die Sonne, der Kuchen auf dem Dorfplatz und Andrea, in der ich die „alte“ Andrea wieder erkenne, die ich als junge Frau schon kannte. ich tu mich mit dem Laufen schwer. Herr Graf, der Orthopäde, hatte mich ja damit entlassen, dass alles gut ist, Knochen zusammengewachsen, kein Bedarf an Krankengymnastik, ich soll einfach laufen und schwimmen. Nordic Walken… Derweil schwillt mein Fuss nach ein paar Schritten schon so an, dass mir ganz übel wird, so tut er weh. Zwei Versuche, spazieren zu gehen, endeten mit langen Aufenthalten auf der Couch. mit coolpack um den Fuss. Nordic Walking? Ein Witz, ich watschele wie eine Ente langsam, jeder Schritt tut weh! Ich werde einen Termin bei der Hausärztin vereinbaren, vielleicht hilft sie mir weiter. Schwimmen hingegen ist möglich, zwei Mal war ich im Nordbad. Im Kino habe ich mir den neuen Film vom Hader angeschaut. Schwarzer Humor und ein krasser Blick aufs Milieu der Landbevölkerung. Aber er und Minichmeier spielen großartig ihre Rollen. Zufällig waren auch Hubert und Walter im Kino und wir gingen danach noch zusammen was trinken.den Film muss ich nicht ein zweites Mal sehen.

 

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Ich wünschte dir meine gründliche Physiotherapuetin in Neuhausen; aber ohne Rezept, nämlich Doppelrezept (denn anders arbeitet sie nicht mehr, wie sie sagt) geht es natürlich nicht. Laufen alein und „irgendwie“ finde ich einen merkwürdigen, lieblosen Tipp. Deine Events kenne ich nicht – nur Wodin…du weißt ja, dass ich mit ihr einen Sommer lang durchgeweint habe!

  2. Ines sagt:

    Den Harder Film werde ich nicht anschauen. Nachdem ich ihn letztes Jahr live gesehen habe, bin ich kein Fan mehr. Aber das Buch von Natascha Wodin interessiert mich. Kannst du es mal mit zur Schreibgruppe bringen. Eigenartig, dass der Fuß so stark anschwillt, wenn du gehst. Ob die Haudärztin was machen kann? Vielleicht stellt sie ein Rezept für Physio aus.

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