Geburtstagsparty geprägt von Hitze und Fußball

Ich bin im Verzug mit Blog-Schreiben, heute ist schon Dienstag. Mein Geburtstag am Donnerstag und die Party sind geschafft und ich bin erledigt. Eigentlich würde ich mich gerne ausruhen, aber der Alltag geht ja weiter. Am Geburtstag selber habe ich bis 14 Uhr gearbeitet, meine Arbeitskollegen haben mir ein Lied gesungen. Am frühen Abend kamen Maja und Jaron zu Besuch. Jaron erkenne ich kaum wieder, so sehr verändert sieht er durch seinen Rauschbart und seine kräftige Statur aus. Nach dem Aperitif mit Auspacken der Geschenke fuhren wir mit dem Fahrrad zu unserem „Sportplatz-Italiener“ in Großhadern und konnten draußen bei noch angenehmen Temperaturen sitzen und lecker essen. Der Tag war schön, viele haben Whatsapps geschrieben. Sören war der Einzige, der einen Brief geschrieben hat und Rolf und mein Vater haben mich angerufen, wie man es früher gemacht hat. Am Freitag hatte ich frei. Wir hatten noch einiges  für die Party zu organisieren. Mittags war ich noch beim Friseur, Haare wieder so kurz wie ich es nicht mehr wollte, aber die Friseurin ist nicht zu stoppen.  Da es so heiß war, hatte ich nur Sandalen ohne Socken an. Auf dem Rückweg vom Friseur in Schwabing fing es dann schon an, weh zu tun und zwei ätzende Blasen bildeten sich an den kleinen Zehen. Ich wollte mir unbedingt noch irgendeinen Fummel in der Hohenzollernstraße kaufen, weil ich plötzlich gemerkt habe, dass ich nichts Leichtes zum Anziehen für die Party habe. Das Shoppen war dann allerdings mit schlimmen Schmerzen durch die Blasen verbunden. So ärgerlich und vermeidbar. Wenigstens habe ich einen leichten Jumpsuit gefunden. Abends reisten meine Schwester und ihr Mann an und blieben uns bis Montag Morgen erhalten. Puh. Da ich alles nicht mehr chronologisch auf die Reihe bringe, schreibe ich einfach das Fazit zur Party. Es war so unglaublich heiß an dem Tag. Mindestens 34 Grad. Die Hitze blieb bis zum Schluss, was ganz schön anstrengend war und in Erinnerung bleiben wird. Die kurze Ansprache von Hubert und mir, das Essen, die Location, die Deko, die Stimmung und auch der DJ waren allesamt gelungen und bedürfen keiner Kritik. Das Fußballspiel zwischen Deutschland und Dänemark lief zwischen 21 und 23 Uhr, zum Glück gewonnen. Da einige Fans da waren, lief ohne Ton der Fernseher innen und einige Gäste versammelten sich davor, viele saßen aber auch den ganzen Abend draußen. Zum Tanzen konnten aus meiner Sicht zu wenige motiviert werden. Viele haben auch irgendwelche Gebrechen, die sie von der Bewegung abhalten. Da ich mich aber eigentlich auf Feiern immer auf der Tanzfläche bewege und ich mich sowieso nicht auf ein Gespräch konzentrieren konnte habe ich mehr oder weniger durchgetanzt, gemeinsam mit den jungen Leuten, insbesondere meine Kinder und Sören, der ja auch eingeladen war und immer tanzt. Tatsächlich sind viele der Gäste schlapp gewesen und rotteten sich in Grüppchen zusammen, tranken und redeten. Allen hat es gefallen, so die Rückmeldungen. Ich hätte mir mehr Partystimmung gewünscht und war auch etwas enttäuscht, dass einige ziemlich früh gegangen sind, z. B. Huberts Sohn Justus mit Jolien. Hubert und ich haben danach gesagt, dass wir jetzt erst mal keine Tanzparty mehr machen. Am Sonntag waren Petra und Ralf ja noch zu Besuch. Wir machten eine kurze Wanderung an der Würm entlang und tranken noch Kaffee im Biergarten Leutstetten. Am Abend  schnell noch Tanzkurs und danach mit den Beiden zum Inder. Am Montag gleich wieder früh raus und abends Linedance. Heute jedenfalls ruh ich mich nach der Arbeit aus. Ich bin ganz schön groggy und die Blasen an den Zehen sind auch noch da und brauchen Ruhe. 

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2 Kommentare

  1. Beate sagt:

    Liebe Ines, ich wäre auch auf der Tanzfläche gewesen! Wie schön, dass Ihr die Party organisiert habt! Mir scheint, als sei es in meinem Kreisen fast aus der Mode geraten, zusammen zu essen und zu tanzen, aber die seltenen Gelegenheiten sind dann doch immer wieder schön!

  2. Heike sagt:

    Jarons neues Erscheinungsbild könnte köstlich sein, wenn nicht dieses Fremdwerden durchklänge. Wer ist er im Vergleich zu dem, der er als Kind war? – Schade, dass ich (diesmal) nicht zu den SchreiberInnen gehöre! – Bei Blasen an den Füßen kann ich aktuell mitreden. Eine Qual auf Schritt und Tritt! Jedes Spezialpflaster hat seine eigenen Tücken. – Was du schreibst gilt wohl für die meisten Parties. Dass wirklich was zusammengeht – wann hat man das je erlebt?, Fußball und Hitze hin oder her. Wie war es für deine Tanzfreundin? – Weißt du noch bei Ariane? Ihr Wunsch an alle: zu tanzen? Da ist dann auch keiner sitzen geblieben – es war Winter.

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