Geburtstagsparty meiner Schwester, Peer-und Schreibgruppe, MRT und gutes Immunsystem
Heute ist Freitag. Ich sitze mal wieder im Zug auf dem Weg nach Bielefeld. Morgen wird meine Schwester 60 Jahre alt und sie feiert bei sich zu Hause groß. Dazu schreibe ich dann am Sonntag.
Die Woche vor dieser Woche habe ich gar nichts in einem Beitrag festgehalten, da ich nach unserer Schreibgruppe am Sonntag nicht mehr dazu gekommen bin. Rückblickend erinnere ich mich kaum noch an die Tage davor. Die Peergruppe am Freitag bei Ariane war wichtig und erfüllend. Ich konnte auch ein Thema einbringen. Die Rückfahrt mit der S-Bahn von Starnberg fühlte sich an wie eine Weltreise. Ich bin schon sehr verwöhnt, was die kurzen Wege angeht. Sowohl zu den Ärzten als auch zu den Freizeit-und Sportstätten kann ich innerhalb weniger Minuten kommen. Samstag hatten wir nochmal einen Einsatz bei Maja und Bernd, wo Hubert das Anstellbettchen fürs Baby aufgebaut hat und ich mit Bernd Sachen von deren Speicher zum Wertstoffhof gebracht habe. Sonntag in Heikes überaus gemütlicher Wohnung mit herrlichem Brunch die Schreibgruppe genossen. Ich fand es gut, dass Michael teilweise da war. Michi und Maus scheinen sich die beiden gegenseitig zu nennen, was ich richtig süß finde. Wenn ich auf die gerade vergangene Woche zurück blicke, ist wieder nicht sehr viel unter der Woche gelaufen außer Arbeit und den üblichen Tanz- und Yogakursen und Fitnessstudio. Mittwoch musste ich in die Stadt zum MRT, mein Knie wurde in die Röhre geschoben. Das Procedere dauerte 10 Minuten, innerhalb von 15 Minuten war ich wieder draußen, einen Brief mit einem QR-Code in der Hand, auf den meine Bilder vom Knie und der Arztbericht geladen werden. Einen Arzt habe ich nicht zu Gesicht bekommen. Digitalisierung pur. Bald werden die Arzthelferinnen durch Roboter ersetzt, könnte ich mir vorstellen. Jetzt ist der Januar fast vorbei und somit der Fastenmonat, in dem ich ganz auf Alkohol und weitgehend auf Zucker verzichtet habe. Abgenommen habe ich zwar nicht, aber ich fühle mich körperlich besser, habe mehr Energie. Durch das täglich Radfahren ist mein Immunsystem zudem gestärkt. Immer wenn ich denke, dass ich schon ewig nicht mehr krank war, passiert es kurz danach. Deshalb sage ich es nicht zu laut.
Inzwischen ist Sonntag und ich sitze schon wieder im Zug nach München. Am Freitag holte uns mein Vater ab und der erste Abend mit ihm und seiner Marianne bei Hühnersuppe und Brotzeit war prima, wobei wir m.E. zu viel über Politik gesprochen haben und das Persönliche zu kurz kam. Am Samstag fuhr ich mit Hubert in die Innenstadt von Bielefeld. Erst schauten wir uns das alte Gebäude einer früheren Spinnerei samt Museum und Fotoausstellung an und danach noch Shopping und Einkehr in ein Lokal. Als Touristin gefällt mir Bielefeld in den letzten Jahren gut, früher fand ich es dort nur hässlich. Jedenfalls sind die Menschen in den Geschäften freundlicher als in München und man kann gut einkaufen. Ich habe mir sogar ein Kleid gekauft, das ich am Abend auf der Party anhatte und mich damit schön gefühlt habe. Die Geburtstagsfeier meiner Schwester war mit fast 50 Menschen richtig groß und fand unter Einbezug des Kellers fürs Fingerfood statt sowieTanz im Wohnzimmer bis um halb drei in der Früh. Sogar Marianne und mein Vater haben getanzt und sind bis zum Schluss geblieben. Sie waren die einzigen aus dieser Generation, alle anderen waren im die 60. Ich hatte richtig Lust zu tanzen und war die ganze Zeit aktiv dabei. Eine Feier ganz nach meinem Geschmack. Petra war glücklich und strahlte die ganze Zeit inmitten all ihrer Gäste. Heute nach dem Frühstück wieder zum Bahnhof. Ich hoffe wirklich, dass ich gesund bleibe und mich auf den zugigen Bahnsteigen und den rotzenden Mitreisenden nicht anstecke.
Eine Party mit Tanz kann auch ich mir glücklich vorstellen! Dass deine Schwester gestrahlt hat erinnert mich – wie immer daran – dass Michael einmal sagte, eure ganze Familie habe EIN Lachen! Bei Michi und Maus muss ich schmunzeln! Haben wir das in eurem Beisein gesagt? Er sagt eigentlich Mause… Dein Fahrrad ist wie Fabians Eisbaden – er schickt jeden Tag ein Video, wie er im eiskalten Gumpen mit Wasserfall untertaucht. Und ja stimmt, der Januar ist vorbei. Hast du den Februar also schon begossen?
Tanzen und radeln, beides gut für die Gesundheit. Die zugigen Bahnsteige dagegen eher weniger. Toll, das Fest bei deiner Schwester, mit sovielen Gästen.
Ein schönes Geburtstagsfest! Tanzen hebt die Stimmung- wir haben dazu viel zu wenig Gelegenheiten! Von zugigen Bahnhöfen kann ich auch ein Lied singen, im Winter sind sie besonders unangenehm