Yogafrauen, Vertretungswoche und Traudl

Die Woche startete gut, mit Yoga. In der Gruppe der Frauen, die schon jahrelang dabei sind, fühle ich mich sehr wohl. Roswitha, unsere Lehrerin, ist ausgesprochen gut und genau, mit ihrer 40jährigen Erfahrung. Meine Vertretungswochen beginnen erst am Dienstag. Mit meiner Freundin Gertrud telefoniert, die 5 Kinder hat und nun zum zweiten Mal Oma geworden ist. Ihre Schwiegertochter hat eine App mit wetterbasierten Empfehlungen. Die App analysieren Wetterprognosen und schlagen die passende Kleidung vor. Gertrud ist geschockt! Ich auch! Erster Arbeitstag, im, wie Daniel sagt Aufnahmemanagement. Begeistert war ich nicht, Catherine zu vertreten. Nachdem ich aber 6 Stunden pro Woche bezahlt bekomme und die Stunden, die ich Daniel vertrete, nicht reichen, musste es sein. Inge war am Wochenende im HP8 zu einem Schreibkurs, der 1 Jahr lang geht und 990,00 € kostet. ( sie bekommt Rabatt aufgrund ihrer Schwerbehinderung). Sie war sehr enttäuscht vom Referenten und der Referentin. Beim nächsten Mal kommen zwei andere. Meine Arbeitswoche verlief insgesamt gut. Mal mit wenig, mal mit mehr Anfragen. Am Freitag, auf Bitten von Herrn Heller, meine erste Psychosoziale Anamnese geschrieben. Er fand sie sehr gut. Ich habe viel von Heike und Catherine gelernt. Horrornachricht, die mich auf dem Weg zum Bus erreichte. Christian rief mich an. Traudl hatte einen Schlaganfall. Sie liegt in Bogenhausen. Gestern habe ich sie auf der stroke unit besucht. Die Halsschlagader war verengt. Durch die Leiste wurde ein Stent eingesetzt. Gott sei Dank ist die Sprache wieder klar und die Lähmungserscheinungen sind weg. Christian hat sofort reagiert und um 5.00 Uhr den Krankenwagen gerufen. Diese Woche kam eine Hiobsbotschaft nach der anderen. Gestern nach der Klinik mit Christa ins Bergson. Ein Konzert der Jazzrausch Bigband und der Bergson Philharmonie, gespielt wurde eine Technosinfonie. Laut und leise. Toll die Bläser bei den Technostücken, die mir am besten gefielen. Heute fahre ich mit Joanna ( unsere Mieterin und frühere Pflegerin von Mama) ins Pflegeheim. Joanna schneidet Mama die Haare. Joanna hat vor vielen Jahren eine Friseurlehre gemacht. Aber aufgrund von Allergien jedoch nicht lange in diesem Beruf gearbeitet.

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2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Dass Traudl in der Stroke-Unit liegt ist ja schockierend! Hoffentlich geht alles – frommer Wunsch! – glimpflich aus! – Auch der Schreibkurs von meiner Teilnehmerin Marina, deren Gruppe kürzlich gelesen hat, kostet, wie ich gesehen habe, für dreimal fünf Stunden 163€, im Voraus zu bezahlen. Vielleicht hat Inge beim nächsten Referenten mehr Glück. – Übrigens habe ich auch innerhalb des Studiums nicht bei allen Dozenten wahnsinnig viel gelernt. Ich kann meine prägenden Figuren auch an einer Hand abzählen. Und selbst die Leuchttürme unter ihnen haben nicht alles so gemacht, wie ich es nachher umsetzen hätte wollen. Aber ich konnte sehr deutlich die Unterschiede spüren zwischen denen, die sich wirklich Gedanken und viel Arbeit gemacht haben und solchen, die uns ziemlich uns selbt überlassen haben und nachher jeweils nur unsere eingereichten Arbeiten zu jedem Modul bewertet haben.

  2. Ines sagt:

    Traudl hat Glück gehabt, das hätte ja ganz anders enden können. Welch Segen, dass der Krankenwagen in unserem Land gleich kommt, so war es ja auch bei meiner Nachbarin. Ins Bergson will ich schon lange mal gehen, alle sind begeistert, von denen ich höre. Yoga bei einer erfahrenen Lehrerin und in einer Gruppe von Frauen ist Gold wert.

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