Letzes Woche vor Weihnachten, Weihnachtsfeier, Besuch bei Florence, Feuerzangenbowle mit Tanzfreunden, Vorbereitungen fürs Weihnachtsfest mit Streit
Die Woche vor Weihnachten fand das letzte Mal Linedance am Montag statt, das letzte Mal Yoga und das letzte Mal Mateo sehen am Mittwoch. Maja, Bernd und Mateo sind am Mittwoch nach Norddeutschland zu Bernds Eltern gefahren, wo sie bis zum ersten Weihnachtsfeiertag bleiben. Am Dienstag in der Mittagspause war die Generalprobe für unseren Chorauftritt auf der Weihnachtsfeier, die am Mittwoch angesetzt war. Das hat gut geklappt. Das Singen im Chor ist etwas, das ich nicht missen möchte. Es bewirkt so gute Gefühle von Gemeinschaft und jubelnder Freude. Die Weihnachtsfeier fand im Waldheim in einem großen Saal statt. Die große Anzahl der Anwesenden spiegelt wieder, dass das Kinderzentrum enorm gewachsen ist in den letzten Jahren. Schon lange kenne ich nicht mehr alle Kollegen vom Sehen. Es gab viel und lecker Essen und der Abend verging im Flug. Am Dienstag traf ich mich mit Hubert in der Stadt, ein paar Geschenke besorgen und danach noch auf dem Weihnachtsmarkt am Viktualienmarkt eine fettige Wurst und einen süßen Glühwein trinken. Das hätte man sich sparen können. Am Donnerstag besuchte ich nach der Arbeit Florence und Michael, wir tauschten unsere Weihnachtspräsente aus. Florence ist die einzige Freundin, die ein Weihnachtsgeschenk bekommt, ihr ist das Schenken ein Bedürfnis, ich könnte gut darauf verzichten, mache aber mit. Der Abend war schön. Michael war nicht ganz so polternd und besserwisserisch wie zuletzt bei der Weinprobe. Freitag Fitnessstudio und am Abend Einladung bei einem Paar, mit dem wir zusammen im Standardtanzkurs sind. Sie hatten insgesamt 4 Paare zur Feuerzangenbowle eingeladen. Wir kennen uns alle durch den Tanzkurs und mögen uns recht gerne. Zwei Paare sind noch jung, auf jeden Fall unter 40. Die Gastgeber und ein weiteres Paar sind nur wenig jünger als wir. Lustigerweise wohnen und arbeiten die Gastgeber in einem Gebäude, das von unserem Haus keine 50 Meter entfernt ist. Am Samstag war der Tag gefüllt mit Einkäufen, Weihnachtsbaum aussuchen und Geschenke verpacken. Am frühen Abend kamen Barbara und Stefan von untern auf einen Aperitif. Zum Glück sind sie nach einer Stunde wieder gegangen, denn sie waren stimmungsmäßig fürchterlich drauf und miteinander extrem frostig, so dass ich den Eindruck hatte, dass sie sich vorher gestritten hatten. Heute haben dann prompt Hubert und ich uns in die Haare gekriegt wegen einer Lappalie. Jeder ist in sein Zimmer verschwunden. Versöhnung steht noch aus. Am Abend findet die Party von Alexandra statt. Bin gespannt, wie es da wird.
Am besten gefällt mit die Feuerzangenbowle, wenn auch etwas hochgestochen für meine Verhältnisse, dann euer polternder Besserweisser, die Aperitiv bei Hochspannung und, dass es auch bei euch Zoff gibt. Gott sei Dank, das ist Vertrautheit.
Nicht zu vergessen die fette Bratwurst. Das Gefühl der Ernüchterung kenne ich, wenn ich mir alle fünf Jahre sowas gönne. Für eine Sünde ohne Reue musst man zwingend nach Weimar fahren.
Das ist ja das volle Weihnachtsprogramm! Mit allem drum und dran, dem Wissen, dass Manches zum letzten Mal im Jahr passiert. Erinnert mich an die Zeit, als ich noch in der Landeszentrale gearbeitet habe. Inzwischen fühlt sich ‚S Anders an, wenn das Jahr zuende geht