Forchheim. Drei Tage Planspiel

Der Sonntag begann also mit der Fahrt nach Forchheim. Birgit und Uwe holten mich vom Bahnhof ab. Die Unterkunft war in einem zünftigen Gasthof und die Abendessen waren dort dementsprechend rustikal. Ich fühle mich in solchen Unterkünften aber viel wohler als in mittelmässigen Hotelketten.
Die Schule und ihren Direktor kenne ich aus meiner Zeit in der Landeszentrale. Mit dem Direktor war ich mal in einem „Lernort“ im Justizpalast gewesen. Wir waren gerade dabei, zum Abschied noch ein Foto für den Jahresbericht zu machen, als Roberto Blanko mit Journalisten herein kam ( es lief anscheinend ein Prozess im Landgericht gegen ihn). Er gesellte sich zu uns und es entstand ein Foto, das man am nächsten Tag in der Bild sehen konnte.
Die drei Planspiele diesmal waren kein Vergnügen. Mühsam war die Ideenlosigkeit der Schülerinnen und Schüler an allen drei Tagen. Sie waren auffällig lieb und freundlich, aber viele hatten Verständnisschwierigkeiten. Ich war froh, als ich wieder daheim war. Der Alltag kann so unfassbar schön sein, wenn ich so viel unterwegs bin!

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3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Das Foto mit Roberto Blanco musst du uns zeigen! Dass der Alltag im Angesicht des vielen Unterwegsseins neu erglänzt ist ein sehr willkommener Nebeneffekt – toll! Zünftig ist ein schönes Wort, das viel sagt.

  2. Ines sagt:

    Dass die Planspiele mühsam sein können, wenn die Schüler nicht mitgehen, kann ich mir gut vorstellen. Woran liegt es, dass andere Klassen viel inspirierter sind und mehr Ideen haben? Roberto Blanco gibt es also immer noch, ich kenne ihn noch aus der Zeit als ich als Kind die Hitparade geschaut habe.

  3. Renate sagt:

    Das klingt anstrengend mit den SchülerInnen. Da kam der zünftige Gasthof gerade recht und Roberto Blanco’s “ -Ein bisschen Spaß muß sein….“

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