Zecke, Blumen und Spaziergänge

Am Montag zu Daniel zur Übergabe der „Amtsgeschäfte“ für Freitag und kommende Woche. Ein jucken in der Leiste alarmierte mich und ja, es war eine Zecke. Zum Arzt, weil ich an die Stelle nicht gut hingekommen bin. Jetzt hoffe ich auf keine Borreliose und kein FSME. Anscheinend habe ich mir das Tierchen im Waldfriedhof eingefangen. Unser Ausflug nach Tölz fiel sprichwörtlich ins Wasser und Christa hat zudem extreme Knieschmerzen, an ihrem operierten Knie. Bin ins Fitnessstudio gegangen. Führung vom DGB in Thalkirchen. Es war mit die schönste Führung. Ich bin mit einer weitgereisten Frau gegangen, die mir zwischendurch von ihren Reisen berichtete. Corinna Kattenbeck, die die Führung leitete, mit ihrem Bayerischen Dialekt, brachte die ganze Gruppe in eine gute, aufmerksame Stimmung. Der einzige Nachteil war, die Überziehung der angegebenen Zeit. Ich musste um 15.00 Uhr zur Lesung von Tolstoi. Schaffte es gut, mit nur einer Minipause zu Hause. Das Lesen der russischen Literatur, insbesondere Tolstois, macht mir große Freude. Den Text, den wir in der Gruppe gerade lesen, zu Hause fertiggelesen. Er beschäftigt mich nachhaltig. Am Donnerstag zur Tankstelle. Ein Blumenlieferant war gerade dabei, die nichtverkauften Blumen abzuholen. Er fragte mich ob ich welche möchte. Natürlich wollte ich welche. Ich, die keine Blume wegwerfen kann. Mit drei Sträußen bin ich heim. Erst da sah ich, dass jeder Strauß 24,99 € gekostet hat. Meine Wohnung hat sich in ein Blumenmeer verwandelt. Spaziergang in der Mondscheinsiedlung. Ein Tag im Hospiz. Samstag Haushalt, Einkauf, SZ online gelesen und ein langer Spaziergang. Sonntagsausflug nach Dachau. Oben auf der Hauptstraße reihte sich Stand an Stand, mit Essen, Hüten, Schmuck, Klamotten u.v.m. Ich bin gleich zum Schloss, von da in die geschleckte Anlage und weiter auf einem Weg mit riesigen Bäumen. Einer Frau immer wieder begegnet. Beim dritten Mal grüßten wir uns, beim vierten Mal sprach ich sie an. Daraus entwickelte sich ein langes Gespräch über Gott und die Welt.

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Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    Ein unverhofftes Blumenmeer, eine Führung in der genau richtigen Intonation, die Befreiung von einer Zecke, eine Lektüre, die nachhallt, eine ergiebige Zufallsbekanntschaft und RIESIGE BÄUME! Was will frau mehr?!

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