Affenhitze, psychischer Stress wegen Feier, viel Fitness, kbo-Fortbildung

Die Woche ist geprägt von der Affenhitze. In meiner Arbeit sitze ich in einem Raum, der am Nachmittag kocht. Leider habe ich keine gute Abdunkelung und Klimaanlage gibt es sowieso nicht. Dennoch macht mir die Arbeit im Moment wieder mehr Freude, ich erlebe ein gutes Gemeinschaftsgefühl mit den Kolleginnen und fühle mich beliebt und auch wichtig. Die Woche verlief neben der Arbeit mit Linedance, Fitnessstudio und Yoga wie gewohnt. Am Mittwoch war ich auf einer kbo-Fortbildung in der Isrealischen Kultusgemeinde. Eigentlich waren die Vorträge gut und die Referenten engagiert, aber der mit Informationen vollgestopfte Vormittag von 4 Stunden ohne Pause hat mich überfordert. Das Mittagessen wurde von dem israelischen Lokal gekocht und war wieder köstlich. Vorzeitig hab ich die Fortbildung verlassen und war noch Bummeln in der Stadt. Einfach mal wieder an einem Mittwoch Zeit zu haben, war ungewohnt (Mateo war noch in USA). Was tun mit soviel Zeit? Am Mittwoch Abend mit Hubert eine Flasche Wein getrunken anlässlich des Hochzeitstags, inzwischen 3 Jahre. Wir haben es beide keine Sekunde bereut, den Schritt gemacht zu haben. Am Donnertag trafen wir uns nach der Arbeit im „Gans am Wasser“ auf einen veganen Burger, sehr gechillte Atmosphäre. Freitag nochmal Fitnessstudio nach Feierabend und am Abend in die Lachnerstraße geradelt, wo verschiedene Kirchenchöre Neuhausens in der besonderen Herz-Jesu-Kirche Auftritte hatten. Erfreulicherweise mit Heike, die eigentlich hätte mitsingen müssen und von der der Tipp kam, nach einigem Hin und Her einen sehr schönen Abend verbracht. Bis um Mitternacht beim Vietnamesen draußen ein Bier getrunken und ausführlich gesprochen. Das Radeln in der Sommernacht war dann auch noch belebend. Im Moment kann ich nicht gut schlafen, weil ich mir dauernd Gedanken um meine Geburtstagsfeier mache. Ich hab es schon bereut, eingeladen zu haben und mir geschworen, dass ich mir den psychischen Stress nicht mehr antue. Im Gegensatz zu mir war Sascha bei seiner Feier am Samstag überaus relaxt. Ein netter, kommunikativer Sommerabend mit leckerem Essen. Nichts war perfekt und das hat niemanden gestört.  Heute noch das dritte Mal diese Woche ins Fitnessstudio und sogar in der Sauna gewesen, was bei der Hitze paradox ist, aber dennoch gut getan hat. Mittags kamen Mateo und Bernd zu uns. Mateo war, wie auch in Italien letztes Jahr, der Star in den USA. Erstaunlich, wie kinderlieb die Amerikaner sind, manche haben ihn abgeküsst, was die Eltern natürlich nicht so super fanden. Lustigerweise ist der Name Mateo in genau der Schreibweise in den USA auf einem oberen Beliebtheitsplatz. Hier war er heute auch wieder so charmant und putzig. Später kam Maja noch von ihrem Freundinnentreffen. Wir mussten alle am Ende herauskomplementieren, weil wir zum Tanzkurs aufbrechen mussten, wo wir wieder eine neue Figur gelernt und uns nicht ganz doof angestellt haben.

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