Hitze und sonst gar nichts

Diese Woche war auf der ganzen Linie – vom Aufwachen bis zum Schlafengehen – ein Kampf.
Schuld war die Hitze, die so vieles unmöglich machte: sich wirklich wohl fühlen, kochen, spazieren gehen, mal zum Tollwood schauen, Verabredungen einhalten, etc.
Herausragend war aber eine Unternehmung, als ich mich zusammen mit Heike aufraffte zu unserem Abitreffen zu fahren. Es war sehr schön, alle dort wiederzusehen, aber im Nachhinein war ich doch wieder völlig fertig.
Ich lag einfach in dieser Woche viel rum und hatte nur stundenweise Kraft, den Alltag zu bewältigen, also Wäsche aufhängen, kochen, Anrufe (Absagen) zu machen.
Am Samstag hatte ich ja noch die Konzertkarte, Gottseidank zu abendlicher Stunde. Quatro nuevo ist eine meiner Lieblingsgrippen.
Ich fuhr knapp hin, setzte mich hinten an den Rand. Die Musik war zauberhaft. Leider hörte ich von meinem Platz aus das Geschirrklapoern der Cateringfirma, was sehr störte, gerade als ein sehr meditatives Stück gespielt wurde. Ich ging vor der letzten Zugabe und landete in der Hölle. Unzählige Leute in der U- Bahn, die in die falsche Richtung fuhr.Massen von Leuten, die aus der Oper, dem Theater, dem Konzert vom Odeonsplatz nach Hause wollten Und dazu das Chaos mit den U-Bahnen, die falsch ausgeschildert in die jeweils andere Richtung fuhren. Als ich dann in einer stand und die laute Stimme einer Durchsage: diese U-Bahn fährt zur Münchener Freiheit! hörte, wusste ich: diesmal passt es! Bald bin ich daheim.

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2 Kommentare

  1. Renate sagt:

    Ich kann mich dem nur anschließen. Die Hitze dominierte alles. Ob U- oder S-Bahn es ist ein Trauerspiel.

  2. Heike sagt:

    Mir fiel auf, als ich – für den Empfang von Michael – ein paar Kleinigkeiten besorgen wollte, wohlgemerkt Samstag früh um 8:00. Erholsam, weil klimatisiert Vinzenz Murr, Apotheke, kühl der Gemüseladen.

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