Kränkeln, innere Unruhe und ein Nachmittag mit den Penzberger Mädels

Heute ist ja schon Sonntag, es ist früh am Morgen, bald dämmert es. Ein neuer Tag. Und wieder die Hoffnung, dass es endlich vorbeigeht mit der Kränkelei,die noch die ganze Woche anhielt. So mancher Infekt dauert halt…Es dauert mir zu lange.
Dazu kommt eine bislang nicht gekannte Unsicherheit, die mich entweder dazu bringt, vorschnell zu handeln oder im Nachhinein damit beschäftigt zu sein, ob mein vorschnelles Handeln sinnvoll war. Das treibt absurde Blüten, die mal gut und mal schlecht sind. So habe ich spontan die Postcode Lotterie angetippt, mich dafür angemeldet und einfach sofort Geld gewonnen und andererseits eine fishing Mail nur knapp in letzter Sekunde nicht bedient.
In dieser Verfassung bin ich gut damit beschäftigt morgens die kleine Lilli zu versorgen und im Haushalt das Nötige zu tun. Unternehmung am Donnerstag: Treffen der Penzberger Mädels in Iffeldorf. Wir saßen am Nachmittag bis Abend auf der schönen Terrasse des Lokals, in dem ich schon mit meinen Eltern regelmäßig eingekehrt war. Ulli hatte eine brandneue Nachricht: sie zieht mit ihrem Mann nach Spanien an einen Ort am Meer. Gerade steht ihre Münchener Wohnung zum Verkauf im Netz. Das Haus in Spanien schaut von den Bildern her gigantisch schön aus. Ausschlaggebend für die Entscheidung war wohl auch. dass die Kranken-und Altersversorgung in Spanien besser als bei uns sein soll.

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3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Zum Thema Spanien: solange Reinhard fabulieren konnte fing er auch von Spanien an, z.B Fuertaventura. Sie „bräuchten das Meer“. Dass dich Ullis Wegzug so schmerzt hat mich gewundert. Ich wusste nicht, dass sie dir so nahesteht. Wie sehr werden sich die Einheimischen (oder „Insulaner“) sich wohl über all die alten Leute freuen, die ihren Lebensraum zu Tausenden bevölkern. Wie willkommen ist man noch mit siebzig – ich meine man selbst, abgesehen vom Geld?

  2. Renate sagt:

    Ich wusste nicht dass die Versorgung in Spanien besser ist. Ich weiß nur, dass viele AmerikanerInnen dorthin ausgewandert sind. Nicht wegen der Altersversorgung, sondern wegen Trump.

  3. Ines sagt:

    Im fortgeschritten Alter auszuwandern halte ich für schwierig. Auch wenn die Altersversorgung besser ist, so fehlen doch die sozialen Kontakte und die Muttersprache. Es erinnert mich auch an die ausländischen Eltern von behinderten Kindern, die nach Deutschland ziehen, weil die Kinder hier besser gefördert werden, aber selber kein gutes Leben mehr haben, so weit von der Heimat und den Kontakten entfernt.

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