Immunsystem

Es gibt eine Studie, derzufolge zwanzig Minuten Schreiben täglich das Immunsystem stärkt. Gilt das auch fürs Lesen? Diese Frage geht an Siri Hustvedt in einem Interview im SZ Magazin. Ihre Antwort: … Ich denke mal, es kommt darauf an, was man liest. Wie lange schreibe ich im Blog, wie lange schreibe ich in mein 5Jahres-Tagebuch? Wenn mir spontan nichts einfällt können es schon mal 20 Minuten werden, mit schreiben, ausstreichen, bessere Wörter suchen und finden.  Ob das dann auch das Immunsystem stärkt? Wenn das Gleiche für das Lesen gilt, dann sind die Krimis die ich im Moment lese, eher nicht stärkend. Dann müssen das Bioessen, das Radfahren, die Spaziergänge, die Ruhe das übernehmen. Ein wichtiger Faktor wäre auch der gute Schlaf. Damit ist es bei mir nicht so gut bestellt. Jetzt als Rentnerin ist es kein Problem, da ich schlafen kann solange ich will.

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3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Mit Sicherheit stärkt dieses Schreiben das Immunsystem, denn es reinigt und klärt und ordnet kontinuierlich. Meine neue Lektüre stärkt es, indem ich mich an der Sprache und Konstruktion und Kunstfetigkeit ergötze, erbaue und berausche. Der Inhalt – ähnlich deinen Krimis – so böse, so niederträchtig, dass das eine mindestens das andere aufwiegen sollte.

  2. Beate sagt:

    Der große Vorteil vom Homeoffice : ich kann nachts wach sein, ohne dass mich morgens der Wecker aus dem Tiefschlaf reißt.Ausschlafen können nach einer unruhigen Nacht ist einfach wunderbar!

  3. Ines sagt:

    Ich glaube, ich werde als Rentnerin immer um spätestens um 7 Uhr aufstehen. Und eher früh ins Bett gehen. Das entspricht mehr meinem Biorhythmus. Wenn ich so lange im Bett liege verpasse ich das Schönste am Tag: den Morgen

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