Mangfall
Brigitte ist in Neuperlach zugestiegen. Sind zur Kreuzstrasse gefahren und von da Richtung Mangfall gegangen. Erst nicht so hübsch der Weg auf Asphalt, dann ins Grüne abgezweigt. Sahen immer wieder den Fluss, kamen aber nicht näher ran. Soviel Grün. Das Rauschen der Mangfall war immer zu hören. Sind dann einen Weg gegangen, so batzig und rutschig, der aber nahe am Fluss entlang führte. Herrlich! Ich wusste nicht dass die Mangfall so breit ist und einige rasante Stromschnellen hat. Durch einen Skulpturenpark gegangen. Riesengroße behauene Steine. Manche ganz interessant. Kurze Rast auf einem großen, warmen Stein direkt am Wasser. Über die große Mangfallbrücke zurück zur S-Bahn. Das letzte Stück im Schweinsgalopp. Brigitte hat in der Regel ein handyticket, hatte aber bis zur Haltestelle keinen Empfang und in der Bahn geht es nicht, nur am Bahnsteig. Wir hatten noch 2 Minuten und sie musste ein Ticket ziehen, während ich in der Tür stand. Haben es geschafft. 3 1/2 Stunden sind wir gelaufen. Zu Hause bin ich auf dem Balkon eingeschlafen. Um 6.30 Uhr heute aufgestanden, dass ist für eine Rentnerin einfach zu früh.
ein toller Ausflug! Und das Wetter hat gepasst…
Die Mangfall habe ich durch einen Freund von Peter – für Beate: Dieter – kennengelernt und war nach Peters Tod manchmal mit ihm und den Kindern dort, später mit Michael. Herrlichste Wildnis, Schachtelhalm, Urwald. Ein Traum. Und ja, Batz und Abhänge. Ob der Weg auch so schön einsam wie damals war?