Halbe Woche krank, E-Auto, Peergruppe, Schneeregen am Schliersee, Halloween in NY

Von Montag bis Mittwoch hatte mich meine Erkältung im Griff. Die Tage vergingen langsam und oft lag ich im Bett, lesend oder dösend. Erst am Mittwoch war ich wieder den ganzen Tag auf, wobei ich beim Yoga abgesagte, weil ich mich noch zu schwach fühlte. Am Nachmittag nahm ich aber einen Termin bei meinem Bankberater in Schwabing wahr. Donnerstag und Freitag ins Kinderzentrum, gleich wieder volle Pulle gearbeitet. Freitagnachmittag fuhr ich, Hubert zuliebe, mit ihm zu einem VW Händler, um mögliche E-Autos anzuschauen. Er möchte sich bald für ein Modell entscheiden und legt Wert auf meine Meinung. Da ich es weder bezahle noch damit viel fahren werde, ist es mir nicht so wichtig, aber ich versuche mich etwas dafür zu interessieren. Am Freitag war Peergruppe nach langer Zeit. Sowohl die Themen als auch das Essen gehaltvoll und nicht leicht verdaulich. Samstag fuhren wir zum Schliersee, wo ich jetzt noch bin und aus dem Fenster schaue. Heute früh hatte es sogar etwas Schneeregen. Der gestrige Samstag diente noch mal der Regeneration, abends Steinpilztagliatelle mit Feldsalat zubereitet und ferngeschaut. Heute, Sonntag, haben wir uns ausnahmsweise Mittags zum Essen gehen in Bad Wiessee verabredet mit Tanzfreunden, die sich dort übers Wochenende eingemietet haben. Ob noch ein Spaziergang danach stattfindet, wird vom Wetter abhängen. Derweil hat Maja Fotos von Halloween geschickt. Eine ganze Truppe von Kindern, Mateo unter ihnen, und Erwachsenen in Astronautenkostümen ziehen durch die Straße. Ich freu mich, dass sie dort schon so viel Anschluss haben und vor allem Maja und Mateo nicht so isoliert sind wie ich das häufig bei meinen kleinen Patienten sehe, deren Eltern aus dem Ausland kommen und durch kulturelle und sprachliche Barrieren ohne Freunde leben.

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