Hals- und Kopfweh, Ausflug nach Murnau, Luisa und Jaron

  • Am Donnerstag Nachmittag fingen die Halsschmerzen an. Ich machte meine Arbeit und versuchte den aufkommenden Virus zu ignorieren. Am Abend waren wir noch bei Bertin zum Flammkuchen eingeladen, was sehr unterhaltsam war, so dass ich die aufkeimende Krankheit nicht so arg gespürt habe. Leider ging es dann in der Nacht von Donnerstag auf Freitag richtig los mit schneidendem Halsweh und hämmernden Kopfschmerzen. Am Freitag musste ich die Arbeit absagen und blieb größtenteils im Bett. Luisa kam Freitagmittag, weil sie am Wochenende auf ihr 10-jähriges Abitreffen gehen will. Während ich das Bett hütete, waren Hubert, Luisa und Jaron auf der Auer Dult und bereiteten abends bei uns noch vegane Burger zu. Ich saß die meiste Zeit abseits auf dem Sofa und sah mir das muntere Treiben an wie ein Theaterstück. Luisa hat einen guten Zugang zu Jaron und hat ihn zu seiner Situation befragt. Anders als wenn ich frage, war Jaron recht offen und ich hab ein bisschen verstanden, was ihn davon abhält, sich um eine Job zu bewerben. Die Nacht von Freitag auf Samstag war wieder furchtbar. Ich muss mir eingestehen, dass die Erkältung nicht so schnell weg gehen wird, wie zunächst gehofft.

Zum Anfang der Woche: Montags Arbeit und Linedance, was richtig gut war. Dienstag Arbeit und Fitnessstudio, Mittwoch Yoga und Ausflug mit der Schreibgruppe nach Murnau. Wie schön es ist, einfach mal unter der Woche so einen Ausflug zu unternehmen. Die Zugfahrt, der Fußweg zum Museum, die Ausstellung im Schlossmuseum und das anschließende Einkehren im Cafe Krönner waren rundum gelungen. Mir hat es sehr gut gefallen.

Wieder Samstag. Luisa macht sich fertig fürs Abitreffen. Sie legt viel Wert auf meine Meinung, welches Outfit am besten geeignet ist. Trotz Krankheit hab ich viel zu Lachen mit ihr. Jetzt ist Abend. Hubert kocht und ich leide auf dem Sofa vor mich hin. Habe mich schon lange nicht mehr so krank gefühlt. Ich jammere nach 2 Tagen und muss an die Menschen denken, die chronisch Krank ans Haus gefesselt sind, z.B. eine Kollegin mit long covid, seit Monaten Krank geschrieben. Ich würde verrückt werden.

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Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    Jetzt bist du krank, obwohl wir unser Treffen extra verschoben hatten! Man sieht, es lässt sich nicht vermeiden. Schade, und quälend, und außerdem tut es weh. Ich bin überrascht, dass Luisas Abitur schon zehn Jahre zurückliegt und finde schön, dass sie es mit Jaron so gut kann. ich glaube, sie hat überhaupt leicht Zugang zu Menschen, ist sehr gewinnend.

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