CT, nicht ganz fit, vergessene Tüte

Im Nebel in die Arbeit geradelt. Catherine hat mir bei der Übersicht des Stempelprogramms, was sonst Daniel für mich erledigt, geholfen. Künftig muss ich das wirklich selber machen, damit ich weniger abhängig bin. Mit der neuen Software kommen noch genug Neuerungen, die ich zu lernen habe, auf mich zu. Diese zwei Wochen sehr gehadert, bleiben oder aufhören. Ich war nicht ganz fit und es war so wenig zu tun, da kam die Frage verstärkt auf. Ich werde den richtigen Zeitpunkt schon finden. Jetzt erstmal zum Orthopäden,  der mir eine Überweisung für ein CT des Thorax ausstellte. Treffen im Nymphenburger Park mit einer Kollegin, die im Moment krankgeschrieben ist. Das komische Kopfweh kehrte wieder zurück, gefolgt von einem trockenen Husten. Statt Tolstoi, Couch, was gut war. Der Donnerstag war mir vielzu warm. Ich habe das Gefühl seit dieser großen Hitze nicht mehr richtig abzukühlen. Wie wohl ist mir heute, Sonntag, grau und trüb. Letzter Tag im Hospiz, was bin ich froh keinen Wecker mehr zu hören. Abend mit Stefan (aus alter Clique) und Eva ins Spagattheater. “ Was man von hier aus sehen kann“ das zweitemal angeschaut und wieder war ich begeistert, und nicht nur ich. In der Tram meine Papiertüte, mit Sneakers (die ich Eva für Wien geliehen hatte), meine Radllampe und -Brille, Mütze und Handschuhe liegengelassen. Mit Stefan am Hohenzollern Platz drei Trambahnen, die am Romanplatz wenden, abgewartet. Da stand sie, die Tüte. So eine Freude. Schreibgruppe abgesagt, fühle mich zwar gut, huste und schneuze aber noch. Es ist ein komischer Verlauf. Stundenlang kein Husten und kein Taschentuch nötig, plötzlich dann doch wieder. Wegen Mittwoch, Ausflug nach Murnau, sage ich euch Dienstagabend Bescheid.

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Eine Antwort

  1. Ines sagt:

    Ach wie gut, dass sich das Warten gelohnt hat und du die Tüte wieder bekommen hast. Ein Verlust wäre extrem ärgerlich gewesen. Bei der Arbeit fragt sich, ob die Vorteile noch die Nachteile überwiegen. Bin gespannt, wie lange du noch durchhältst. Das „Stempelprogramm“ haben wir jetzt auch in der Arbeit. Hab mich inzwischen eingearbeitet.

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