Weihnachten kann kommen

Dieses Wochenende in München geblieben und endlich mal wieder Großeinkauf auf dem Wochenmarkt. Dort Lachs, Spinat und Kartoffeln gekauft und am Abend zubereitet. War das gut. Über eine Stunde mit meiner Schwester telefoniert. Neben dem hautnahen Kümmern um meine Eltern hat sie viele Sorgen, denn ihr Sohn hat epileptische Anfälle, die sich nicht medikamentös einstellen lassen, ihr Mann muss an der Prostata operiert werden, noch ungewiss, ob er Krebs hat und dazu ist ihr Job durch die Coronapandemie gefährdet. Dagegen fühl ich mich mal wieder sorgenfrei und mit Glück gesegnet. Danke, lieber Gott. Gestern hatten wir ja online Peergruppe. Leider hat mein WLAN schlapp gemacht und ich musste vorzeitig aussteigen. Es ist schon wie ein Wunder, dass wir uns über diesen Weg sehen und hören können, jede bei sich zu Hause. Ein Gruppengespräch kommt allerdings nicht zustande, es ist ein reihum erzählen. Besser als den Kontakt zu verlieren, aber kein wirklicher Ersatz. Wenn der Lockdown ab Montag kommt, bin ich nicht unglücklich. Die Weihnachtsgeschenke hab ich schon. Die Vorratsschränke sind gefüllt. Ich freu mich auf die stade Zeit.

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

3 Kommentare

  1. Heike sagt:

    Da sind die Pfunde (?)- wie sagt man – wirklich gerade sehr unterschiedlich verteilt in deiner Familie. Wie du schreibst: „Gott sei Dank“!, nimmst du dein Glück als solches wahr. Wie wir wisssen ist das nicht selbstverständlich. Gibt es doch genug Menschen, die ein vergoldetes Leben führen und seelisch im Dunkeln hausen.

  2. Renate sagt:

    So unterschiedlich sind die Leben und Schicksale.

  3. Beate sagt:

    Es ist sehr schön, immer wieder davon zu lesen, wie gut es Dir geht! Das gibt Dir sicher auch die Kraft, denjenigen in Deiner Familie beizustehen, die mit großen Problemen kämpfen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert