Nachrichten vom Sterben, Blaue Frau und Nigel Kennedy

Mir geht es so, dass ich nicht über meinen Alltag schreiben mag. In dieser Woche kamen gleich drei Nachrichten vom Sterben  in der Elterngeneration. Gerade dass Ines in Bielefeld ist, macht es mir nicht leicht, über das, was mich grad beschäftigt, in unseren Blog zu schreiben. Vor Kurzem habe ich noch mit ihm gesessen und mich sehr nett mit ihm unterhalten, mit dem Vater von Suzanne,  am Montag ist er gestorben. Er hatte überraschend Corona bekommen, obwohl er zwei Mal geimpft worden war, auch die Frau meines Cousins Reinhardt, Annegret, sitzt am Sterbebett ihrer Mutter. Die Gespräche am Telefon sind dementsprechend. Die „Blaue Frau“ ist fast ausgelesen und gestern hatte ich einen sehr schönen Abend in der Isarphilharmoie. Nigel Kennedy, einfach großartig. Virtuos. Und lustig, ein schräger Typ,  ich habe mich bei seinem Auftritt an Fabian erinnert gefühlt.

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Eine Antwort

  1. Heike sagt:

    Mir geht es nicht so, dass ich denke, über den Alltag schreiben zu müssen. Alles ist jetzt gerade durchzogen von Ines` Nachricht und bei dir noch von anderen Toden. Gibt es den einen Tod oder gibt es Tode? Der Blog ist ein Ort, an dem wir voneinander erfahren. Ich bin froh, dass du schreibst, denn ich habe mich gefragt, ob du das gelesen hattest und wusste nicht, ob ich nachfragen soll. – Trotz oder bei alledem: mittendrin Nigel!

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