Tuesday, Saharastaub und eine mutige Frau
Letzte Woche täglich unterwegs, die ersten Tage dieser Woche nur zu Hause, was mir gut gefällt. Heute habe ich richtig Gas gegeben mit meinen Englisch Lektionen. Eine Glühbirne ausgewechselt, das war meine grösste Tat heute. Bei Edeka gab es kein Sonnenblumenöl und kein Mehl mehr, was sonst noch fehlte weiß ich nicht. Müll runter gebracht und da standen viele Spiele, Puzzles und Autos auf dem Fensterbrett, was heißt, die Sachen können mitgenommen werden. Luis und Emilia werden sich freuen. Nachmittag auf der Couch gelegen, nach langer Zeit wieder mit Buch. Den gelben Himmel betrachtet, von dem ich erst nicht wusste, warum er so gelb war. Saharastaub, viele Tonnen hingen dort oben. In Kulturzeit die junge, russische Frau gesehen, die mit einem Schild „Stop war“ hinter der Nachrichtensprecherin auftauchte. Was für eine mutige Frau. Was mit ihr wohl passieren wird, im Moment heißt es sie bekommt eine Geldstrafe, aber wer weiß.
Der gelbe Himmel heute sah unwirklich aus. Ich hab die Erklärung auch erst heute Abend bekommen. Hätte man wissen können, denn dieses Phänomen gibt es jedes Jahr.
Ich wusste nicht, dass es das jedes Jahr gibt. Wir – Sonja und ich – fanden, es wirkte wie bei Sonnenfinsternis; wie kurz vorm Jüngsten Gericht. Christine sagte desinteressiert: das gebe es ja öfters. Also keine Wunder. Das war also geruhsam bei diesem Wunderlicht. – Ich verstehe es so, dass du das Spielzeug nicht schon bunkerst? Wird Mehl gebunkert?