Neujahr 2023
Das neue Jahr ist da. Ich bin müde und etwas geschlaucht durch den gestrigen Abend. Ich vertrage Alkohol nicht mehr so gut und merke die Folgen des übermäßigen Konsums am nächsten Tag. Die Tage bis zu Silvester vergingen recht unspektakulär. Ich kann mich gar nicht mehr im Einzelnen erinnern. Schön war es, am Mittwoch Heike zu besuchen und bei feinen Tee und süßen Leckereien zu reden. Am Donnerstag fuhren wir nach Schliersee, von wo wir eben zurückgekehrt sind. Einmal waren wir am Freitag spazieren, einmal im Restaurant mittelmäßig gegessen. Ansonsten viele Einkäufe getätigt, gekocht, gegessen und gelesen. Gestern kamen unsere Silvestergäste: Sascha, Patricia und der 13-jährige Benni, eine befreundete Familie. Sascha wird der Trauzeuge von Hubert. Sie hatten alles mögliche für den geplanten Raclette – Abend mitgebracht. Als sie nachmittags ankamen, sind wir zunächst auf die Schliersbergalm gegangen, dann Kaffee trinken mit Nusszopf und nahtlosem Übergang zum Aperitif. Gemeinsam Essen vorbereiten, viele Raclette-Pfännchen bestücken und essen und dann noch ein Spiel bis Mitternacht gemeinsam spielen. Die Schlierseer hatten ein großes Feuerwerk von der Gemeinde, was wir von unserer Terrasse aus ganz gut mit Abstand beobachten konnten. Zum Glück hatten unsere Gäste kein Interesse, selber irgendetwas in die Luft zu schießen. Danach plätscherte der Abend dahin ohne große Höhen und Tiefen. Es war insgesamt gelungen und ganz nett, aber nicht sehr inhaltsvoll oder tiefergehend. Das ist das Opfer, das man bei Pärchen-Treffen bringen muss, so sehe ich das inzwischen. Ein Gespräch wie unter Freudinnen kommt nicht zustande. Heute waren wir nach dem Frühstück mit vielen anderen am See spazieren. Kaum zu glauben, wie warm es heute war. Später, nachdem der Besuch gefahren war, habe ich im T-Shirt draußen in der Sonne gesessen. Jetzt ist die ganze Weihnachts- Geburtstags- und Silvester-Zeit vorbei und morgen geht die Arbeit wieder los. Ich habe keine Vorsätze fürs neue Jahr, außer, dass ich dieses Jahr schon im Januar anfange, keinen Alkohol zu trinken und nicht erst am Aschermittwoch. Ich merke, dass Alkohol mir körperlich nicht gut tut.
Bis dahin, als du schreibst, es plätscherte so dahin, hätte es nach meiner Auffassung prächtig geklungen! Insbesondere ein ausgewogenes Programm mit Almbesuch und später Spiel – klang, als sei Abwechslung und Kurzweil geboten gewesen. Raclette – das möchte ich auch unbedingt mal wieder essen – fällt mir ein. Es lädt allerdings zum Überfressen ein. Was bei dir zuviel Alkohol, das ist bei mir Neigung zu Völlerei!
Essen und Trinken, das sticht ins Auge. Alkohol ist für mich so gar kein Thema. Das die Schlierseer ein großes Feuerwerk hatten finde ich super. Das würde ich mir hier in München auch wünschen. Im T shirt draußen sitzen im Januar, ungewöhnlich.