Abschied von Maja und Mateo, zähe Erkältung, Ausruhen am Schliersee, Wiesnstart

Gestern sind Maja und Mateo nach New York, in ihre neue Heimat, geflogen. Hubert und ich sind schon um 5 Uhr aufgestanden, um die beiden samt drei riesigen Koffern, einem Buggy und drei Handgepackstücken zum Flughafen zu bringen. Mateo, der aus dem Schlaf gerissen wurde, war sehr weinerlich und anstrengend. Als Mutter und Kind dann endlich durch die Sicherheitsprüfung durch waren – ein letztes Winken unter Tränen – war ich froh, mich endlich ausruhen zu können. Seit inzwischen 12 Tagen plagt mich eine Erkältung, die ich die ganze Zeit weggedrückt habe, um die letzten Tage mit den Auswanderern zu bestreiten. Neben der Arbeit war ich von Mittwoch bis Freitag jeden Tag mit Betreuung von Mateo beschäftigt, damit Maja packen konnte. So niedlich wie er ist, so anstrengend ist er auch. Zum Glück ist das Essen jetzt viel besser und die Sorge über sein Gedeihen weniger. Mein Abschiedsschmerz hält sich in Grenzen. Ich find es stimmig, dass die junge Familie jetzt wieder beieinander ist (Bernd ist schon seit 5 Wochen drüben) und ich freu mich auch darauf, mal wieder einen Mittwoch für mich zu haben. Nach dem Flughafen fuhren wir zum Schliersee, wo ich mich so vortrefflich ausruhen kann. Hubert zuliebe machten wir einen kurzen Ausflug zum Tegernsee, wo die neuen E-Autos von VW ausgestellt und zur Probefahrt angeboten wurden. Nach der Fahrt in dem ID 3 neo waren wir sehr angetan. Das nächste Auto wird auf jeden Fall elektrisch. Noch kurz zum Anfang der Woche: Am Montag traf ich mich mit Moni zum Üben der Linedance Tänze für unsere Goldprüfung und Dienstags war die Einladung von Florence und Michael. Wir spielten draußen eine Runde Boule und hatten danach noch einen netten Abend.

Inzwischen sind wir wieder in München. Jaron kommt gleich vorbei, um sich Tracht von Hubert auszuleihen. Er will auf die Wiesn. Gestern haben wir im Fernsehen die Eröffnung gesehen. Sehr lustig, wie unser jugendlicher Bürgermeister von den Grünen mit seinem Verlobten und Markus Söder samt seiner Frau in der Kutsche fuhren. Super.

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4 Kommentare

  1. Renate sagt:

    Das war sicher eine anstrengende Zeit für dich, zumal gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe. Jetzt sind deine Tochter und dein Enkel weg und neben dem Abschiedsschmerz gibt es auch die andere Seite, die du ja auch beschreibst. Gute Erholung und toi, toi, toi für die Goldprüfung.

  2. Heike sagt:

    Hätte ich Renates Kommentar nicht gelesen, wäre die Goldprüfung an mir vorbeigerauscht. Viel Erfolg! Das Tanzen in Gruppe liegt – glaube ich – sehr im Trend und dürfte ein permanentes Glücksdepot schaffen. Das ist toll! – Dass du angekränkelt soviel leisten musstest ist unschön – hoffentlich wirst du bald gesund. – Der Abschied von Maja. Du spichst das sehr ehrlich an, und ich kann es nachvollziehen. Ich glaube, es war der Film „Heimat“, als viele Menschen damals von hier ausgewandert sind und Michael mich darauf aufmerksam machte, dass das dann wirklich für IMMER war – auf Nimmer-Wiedersehen! So ist es heute gottlob nicht mehr. – Die Wiesneröffnung habe ich total verpasst.

  3. Beate sagt:

    Toi toi toi für die Goldprüfung! Erkältung und Abschied passt irgendwie gut zusammen. So ein Blues, der nach schönem Ausgleich ruft! Und wie gut, dass die Familie in New York jetzt Fuß fassen kann! Bowlen ist klasse- ich mach das ab und an im Hofgarten. Vielleicht wäre das für unsere Schreibgruppe auch mal was? Aber bitte dann nicht über Sport schreiben…

  4. Ines sagt:

    Die Goldprüfung ist erst im November. Wir haben nur schon mal dafür geübt.

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